Über meine Leiche

Letzten Winter versuchte ich einen statio­nären psychiatrischen Aufenthalt, mit der Idee, dass ich ja sonst schon alles versucht hatte. Von vornherein wusste ich, dass es riskant ist für Menschen wie mich. Von vornherein hatte ich Angst dort eingesperrt zu werden. Wie meine Mutter. Wie meine Großmutter.

In der Psychiatrie wurde ich stets mis­gendert, meine Hormontherapie und wichtige Medikamente wurden mir entzogen. Zwei Wochen lang musste ich dort ausharren, mit dem stetem Ver­sprechen, dass sie ja bald einen Therapie­plan für mich hätten, dass der Krankenstand ja so hoch sei und deshalb niemand mit mir reden könne. Meine ambulante Psychotherapie musste ich abbrechen damit ich auf die Station zugelassen wurde. Und dann haben sie mich nichtmal versorgt. Meinen Sport, in dem ich mir eine Community aufgebaut hatte, wurde mir verboten, obwohl ich schon vor der Aufnahme besprochen hatte, mit dem Fahrrad von der Klinik dorthin zu fahren.

Nichtbinär und nackt – wo wird man am wenigsten be-urteilt?

Inhaltswarnung: Anorexie, Alkoholismus, Beurteilung von Körperformen, Nacktheit, Queerfeindlichkeit Den Großteil meines Lebens hab ich mich in (oder heißt es mit?) meinem Körper nicht wohlgefühlt. Als Kind hatte ich größtenteils noch andere Sorgen, als Teenager*in dagegen war ich dann zu dürr, unsportlich und nicht „männlich“ genug.

Stop FLINTA bullshit, destroy all binaries!

Eine kleine Kritik an dem Begriff FLINTA (fasst Personen zusammen, die Frauen, lesbisch, inter, trans, nicht-binär, und/oder agender sind), geschrieben aus einer Nicht-binären Perspektive (Wie immer gilt, der Text reflektiert die Meinung einer einzelnen Person und nicht die, der gesamten lose Gruppe an Menschen, die bei den Nicht-binären Zines mitgemacht haben)